
Medialexikon
Zur Verfügung gestellt von WDR mediagroup GmbH.
| A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
ma
Marken-Awareness/Markenbekanntheit
Anteil der Personen, die eine bestimmte Marke kennen. Man unterscheidet zwischen gestützter Erhebung (mit Vorgabe einer Markenliste) und ungestützter Erhebung (ohne Vorgabe einer Markenliste, wobei meistens aber ein Produktbereich angegeben wird).
Markt-Media-Analyse
Untersuchung, die Informationen sowohl zum Konsumverhalten als auch zur Mediennutzung erhebt (zum Beispiel AWA, VuMA).
Marktanteil
Anteil der Sehdauer für einen Sender, eine Sendung oder ein Zeitintervall an der Gesamtsehdauer aller Sender oder Sendungen im Betrachtungszeitraum in Prozent.

Media Control
Sitz in Baden-Baden, erfasst Ausstrahlungen von Musiktiteln und Kinobesucherzahlen und vermarktet Daten der AGF / GfK Fernsehforschung an Dritte, beispielsweise an die Presse.
Media Perspektiven
Media Perspektiven beobachtet, analysiert und dokumentiert die Lage und Entwicklung der Massenmedien in Deutschland wie in anderen Ländern einschließlich ihrer Rolle als Werbeträger.
Media-Analyse
Die MA (Media-Analyse) analysiert die Medialeistung von Werbeträgern sowie soziodemo-graphische Merkmale der Mediennutzer. Sie ist eine wichtige Planungsgrundlage für die Mediengattungen Print und Funk dar. Herausgeber ist die AG.MA (Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse). Die MA wird zweimal jährlich durchgeführt und veröffentlicht.
Mediaagentur
Agentur, deren Leistungsangebot in der Entwicklung und Durchführung der Mediaplanung sowie des Mediaeinkaufs für ihre Kunden besteht.
Mediagattung
Zusammenfassung einzelner Medien, die in wesentlichen Eigenschaften übereinstimmen, beispielsweise Print, Funk, Fernsehen (Werbeträger).
Mediamix
Einsatz verschiedener Werbeträger in einer Kampagne.
Mediaplanung
Die Mediaplanung befasst sich im Rahmen des Kommunikationsmix mit der Auswahl der Werbeträger, die den angestrebten Marketingzielen am besten gerecht werden, sowie der Bestimmung des optimalen Mediamix. Die Bandbreite der hierbei angewandten Techniken reicht von der bloßen Intuition des Mediaplaners bis hin zur hochformalisierten Mediaselektionsprogrammen und Optimierungsmodellen. Ziel ist die Aufstellung eines Mediaplans, der bei gegebenem Werbebudget eine maximale Wirkung erzielt.
Mediastrategie
Die Gesamtheit der globalen Mittel und Wege, mit denen die Marketingziele eines Werbetreibenden erreicht werden sollen. In die Mediastrategie sollten immer alle Kriterien der hierarchisch darüber liegenden Strategien eingehen. Ist die Kommunikationsstrategie nicht schlüssig auf die Marketingstrategie und die Werbestrategie nicht schlüssig auf die Kommunikationsstrategie abgestimmt, dann kann auch die Mediastrategie nicht greifen.
Die Werbestrategie gibt die Werbeziele vor, die von der Marktstellung des beworbenen Produkts abhängig sind. Werbeziele können z.B. sein: Bekanntmachung, Erhöhung des Bekanntheitsgrads, Zugewinn von Marktanteilen, Imageaufbau oder -korrektur, die Abwehr von Konkurrenten. Ist das Werbeziel festgelegt, so kann eine Mediastrategie entwickelt werden, deren Mittelpunkt die Medienauswahl ist. Jedes Medium hat dabei eine eigene, selten austauschbare Funktion.
Mediazielgruppe
Bestmögliche Abbildung der definierten Marketingzielgruppe durch soziodemographische, lexikon:soziopsychologische_merkmale " target="_blank">soziopsychologische Merkmale sowie das Konsumverhalten betreffende Merkmale aus Markt-Media-Analysen (Beispiel: Erwachsene 18-29 Jahre mit eigenem Einkommen).
Mediendienstestaatsvertrag
Staatsvertrag über Mediendienste vom 20.1. – 12.2.1997, gemeinsame gesetzliche Grundlage aller Bundesländer für "das Angebot und die Nutzung von an die Allgemeinheit gerichteten Informations- und Kommunikationsdiensten (Mediendienste) in Text, Ton oder Bild".
Der Staatsvertrag regelt Rechte und Pflichten der Anbieter, Daten- und Jugendschutz sowie Aufsicht für Abrufdienste, Teleshopping (Fernseheinkauf), Fernsehtext (Videotext) u. ä. Er hat mit seinem Inkrafttreten zum 1.8.1997 den Bildschirmtext-Staatsvertrag von 1991 außer Kraft gesetzt. Mit dem Sechsten Rundfunkänderungsstaatsvertrag ist 2001/2002 auch der Medienste-Staatsvertrag novelliert worden. Der Mediendienste-Staatsvertrag enthält ergänzende Regelungen zu den im Anwendungsbereich angrenzenden Bestimmungen des Rundfunkstaatsvertrags und des ebenfalls 1997 in Kraft getretenen Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetzes (IUKD-Gesetz) des Bundes.
Medienkommission
Seit 1967 Sonderkommission der ARD, in der neben den Landesrundfunkanstalten und der Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen auch die ARD-Werbung vertreten ist. Zusammen mit Vertretern des ZDF bilden die Mitglieder dieses Gremiums die Kommission für Zuschauer-, Programm- und Medienforschung ARD/ZDF, von der gemeinsame Projekte im Bereich der Medienforschung initiiert und präsentiert werden.
© 2008 WDR mediagroup GmbH